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19. Oktober 2020

Unterstützung der Trösterbären

Trösterbären 

Etwa 1,8 Millionen Kinder in Deutschland erleiden jedes Jahr einen Unfall – sei es im Kindergarten, in der Schule, beim Spielen oder im Straßenverkehr. Das bedeutet, dass im Durchschnitt alle 18 Sekunden ein Kind nach einem Unfall ärztliche Hilfe benötigt. Und längst nicht immer können die Eltern sofort zur Stelle sein, um zu trösten und zu beruhigen. Kinder denken und fühlen anders als Erwachsene und können mit Schmerzen noch schlechter umgehen, weil sie diese nicht verstehen. Hinzu kommen fremde Menschen und eine Angst machende Umgebung im Rettungswagen und Krankenhaus. Was für Erwachsene schon schlimm genug ist, wird für Kinder erst recht zur Qual.  Aus diesem Grund versorgt der Verein „Kleine Patienten in Not e.V. nunmehr schon seit über 10 Jahren Krankenhäuser und Rettungsdienste aber auch Feuerwehren sowie Polizeidienststellen und Notfallseelsorger in ganz Deutschland mit seinen „Trösterbären“. Diese werden den verletzten und traumatisierten Kindern in den Arm gelegt um über den ersten Schmerz und Schreck hinwegzuhelfen.  

„Mit einem Schmusetier als Begleiter verhalten sich die Kinder einfach viel ruhiger, verlieren einen Teil ihrer Angst, können mit Schmerzen besser umgehen und fühlen sich getröstet“, so die Aussage eines Kindernotarztes. Rettungssanitäter berichten zudem, dass sie weitaus weniger Beruhigungsmittel verabreichen müssten, wenn der Teddy im Rettungswagen mitfährt.